Freies Geld für Alle

Posted on octubre 8, 2011

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Von Horst G Ludwig

Die beste Methode mit dem derzeitgen Finanzchaos und den beklagten Topbankerbeschuldigungen fertigzuwerden wäre ein systemischer Reset der Geldkreisläufe, der nichts weiter einige wenige fundamentale Fehler abstellt und viele weitere Polemiken im Ansatz erstickt.

Geld als solches und ohne weitere Zusatzwerte dient zur Erleichterung zwischen Produkt und Service und ist in der grossen Summe als Blutkreislauf der Volkswirtschaften zu verstehen. Dh. Bevölkerung und Leistung ist der zugrundeliegende Wert und NICHT irgentwelche Eckwerte die andere und oftmals Nichtbeteiligte kontrollieren (früher Gold, heute Spekulationsmathematik auf virtueller Luft aufgebaut). Die Hinzugabe von Vorausverschuldung damit Geld erst gedruckt werden darf ist und war immer schon ein schwerwiegender Irrtum der in viele Sackgassen lenkte. Eine davon ist die Zukunftsspekulation, eine andere der Preis (Zins und Zinses Zinsen) und eine andere ein internationales Flechtwerk das niemand mehr versteht noch kontrolliert.

Es ist ein Irrtum anzunehmen, dass der Fehler im Zins liegt, denn der müsste nur auf 0,01% heruntergesetzt werden um das verwaltungstechnische Netzwerk vom Geldkreislauf zu bezahlen, aber ein noch grösserer Irrtum ist im etablierten System herumzudiskutieren und sich von den fantasievollen Mathematiken der Systemerhalter blenden zu lassen.

Haben wir Geduld und Verständnis mit der Vergangenheit aber mittlerweile sind wir im 8 Jahrtausend (3tem nach Ch.) angelangt und können innerhalb kürzester Perioden massive Fehler ändern, bzw korrigieren und ohne deswegen die Anbeter von Spekulation und Bereicherung zu hängen. Selbst das panische und irrsinnige Geldnachdrucken in USA, Europa und andernorts, das in den letzten Jahren jeden Verstand in Frage stellt ist verzeihbar, denn manch einer glaubt da immer noch, dass eine zig hunderste Reform des gleichen Fehlers irgentetwas retten könnte.

Ein Staat druckt und gibt an seine Bevölkerung soviel Geldmenge heraus, damit Produktion, Konsum, Leistung, Erziehung und Gesundheit (Leben) gewährleistet sind. Das ist die originelle Vorstellung eines normalen Menschen, aber das dem so nicht ist, das ist der Skandal von gestern und die Mittäterschaft von angeblich hochintelligenten Menschen. Das Geld selbst ist gar nichts wert sondern weist nur einen Übergangswert von Produkt und Leistung nach, damit man nicht mehr Hühner gegen Kartoffel tauschen muss, aber der Wert liegt hier einwandfrei in Hühner und Kartoffel, der menschlichen Arbeitsleistung und der menschlichen Beteiligung an dem Vergnügungsspiel von Volkswirtschaft. Selbst ein Kranker hat da einen Wert, weil er anderen nicht Kranken eine Leistung als Krankenpfleger verschafft.

Nun kommt aber immer wieder die extrem dumme Frage von “ja und auf welchen Grundlagen baut sich denn die Wertgestaltung von Geld auf”, da die Ökonomen ja gar nichts anderes kennen als einen fiktiven Fremdwert zugrundezulegen wie zB damals das Gold (und wer hat denn dem Gold seinen Wert gegeben?) oder heutzutage ein durch und durch krankes theoretisches Zahlengeplänkel das in Zukunftsdruck hineinpeitscht und ganze Kontinente in den Abgrund stürzt.

Anstatt nun einen neugeborenen Bürger mit allen Mitteln so abzusichern wie man das von einer zivilisierten und modernen Gesellschaft erwarten kann, wird er in eine hochverschuldete und mit Zukunftslast gepeinigte Gesellschaft hineingeboren und obendrein erzählt man ihm etwas von Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit. Das geht mindestens seit den 70er Jahren so, nachdem die Schuldbelastungen weltweit auffällig wurden.

Ein ebenfalls grosser Denkirrtum ist die internationale Verpflechtung als Entschuldigung anzunehmen um nichts zu ändern oder schlimmer noch, immer grössere Währungs- und Wirtschaftsblöcke zu forcieren. Geld und völlig gleichgültig wie es heisst oder was auf den Schein an Bildern aufgedruckt ist stellt ja nur eine Vermittlerposition zwischen Produkt und Leistung dar. Aber dank dieses Trickspiel haben sich ganze Dienstleisterindustrieen gebildet was bis auf die tiefe europäische Vergangenheit mit ihren Tauschbörsen zurückgeht.

Nennen wir Geld vom Verständnis her einfach Bewertungseinheiten (BeWe) hellt sich das intellektuelle Dickicht sofort auf. Das kann durchaus und sofort einen weltweiten Nenner finden und als BeWes berühmt werden. Genauso schnell kann die vergiftete Zugabe auf alles existierende Geld sofort abgestellt werden und keine Kriege am falschen Ort veranstaltet werden. Dazu gehört der Irrtum den Zins zu bekämpfen oder Bankensysteme wegen derer Gewinnspannen. Sie sind nur Echos eines Fundamentes das erneuert werden muss.

Globale BeWes zu haben wäre doch schön für Alle, weil dies nichts mit Banken und Interessensvorteilen zutun haben würde, aber dieses Verständnis kommt besser zum Bewusstsein wenn wir die Funktionalität einer Region oder eines Landes einmal aus der Nähe betrachten.  Es geht auch nicht an, die Tüchtigkeit und Leistungsfähigkeit mit blindem Bereicherungswahn zu verwechseln oder andere Elemente über den Haufen zu werfen. Unser grösstes Problem ist mehr eine Verständnisformel zu entwickeln als ein gescheitertes System zu verstehen.

Der grösste Wert eines Landes besteht in seiner Bevölkerung. Ohne Bevölkerung gäbe es nichts worüber man reden könnte. Der grösste Wert einer Bevölkerung besteht in seiner Leistungsfähigkeit und seiner integralen Weisheit, dh soweit dies zu ihrer Sättigung und Zufriedenheit notwendig ist. Belohnungs-, Straf- und Expansionsprinzipien innerhalb der menschlichen Organisation  sind naturbezogene Beigaben, die nicht verdrängt oder schöngeredet werden sollen. Die Anwendung der Geld-Macht Struktur der Vergangenheit ändert nichts daran, dass es auch morgen noch gerissene Spekulanten, unfähige Buchhalter oder schwächelnde Mitläufer geben wird. Geld ist nur Mittel zum Zweck.

Die Ausgabe von freien BeWes (Geld) an die Bevölkerung gibt der Bevölkerung die Möglichkeit die regionale Dynamik von Leben, Konsum, Produktion auf den maximalen Punkt zu entwickeln und auch dort zu halten. Leistungsbezogen und über Kompensationskassen geregelt vernetzt sich dies national und dann auch international für den grossen Güteraustausch weltweit. Da Leistungsbezogen gibt es keine spekulative Zukunftsbeziehung und auch keine Hintergrundmanipulation über seine Emission und Fremdbewertungen. Völlig überflüssig anzumerken, das gute Leistung auch entsprechend und weiterhin belohnt wird.

Auch heute noch kommen mehr Stimmen gegen eine grundreinigende Lösung als Mitbetreiber, aber die Gegenstimmen werden immer weniger und immer kleinlauter, ausser an den politischen Fronten, wo Änderung mit Versagen verwechselt wird und die Finanzministerien trockenes Zündholz aus untergegangenen Schiffen herausarbeiten wollen. Sie vergessen alle Fundamentalisten zu sein, denn Hauptaufgabe derer ist die ständige Kontrolle und Nacharbeitung von Fundamenten zu betreiben.  Das der Zahlungsausgleich durch BeWes (Geld) zum Fundament der gesellschaftlich weltweiten Ordnung gehört bezweifelt ja Gott sei Dank niemand mehr.

Es kann nun aber auch darauf hinauslaufen, das sich die Weltbevölkerung auf eigene Wege begibt und gegebenenfalls ohne Politik und Banken auf ein BeWe System zuarbeitet. Niemand möchte mehr in die Steinzeit zurückkehren und Felle gegen Essen tauschen und braucht auch nicht die blutige Geschichte des Goldes wiederholt zu werden. Freies Geld für Alle und ohne Ausnahme zur vollständigen Sicherung der Grundbedürfnisse und aktiver Teilnahme am volkswirtschaftlichen Kreislauf ist kein Ammenmärchen und dumm wird es ja nur für die, die eine solche Chance nicht nutzen und sich dort frei entwickeln wo sie am meisten leisten können und möchten. Man verstehe bitte die Leistungsbezogene BeWe Menge, dann wird es auch für Mathematik geprobte Ökonomen verständlich, die mit Makroparametern hantieren müssen.

“Ja, dann macht ja keiner mehr was wenn es Geld umsonst gibt.” An diesem Punkt scheitern viele Gespräche mit Menschen die einfach nicht tiefer schauen wollen und den Anderen immer schlechter dastellen müssen als sich selbst. Es entfallen Rentendruck, Wachstumsdruck, Bevölkerungwachstum in unnatürlichem Masse, Kriege und Resourcenraubbau, vieles an Armutskriminalität und allein diese Einsparungen reichen doch schon aus um es zehnmal zu rechtfertigen. Aber selbst der der angeblich nichts macht gibt ja seine freien Stamm BeWes jeden Monat wieder in den Kreislauf ab indem er damit seine Rechnungen abgleicht und hat soviel übrig um dann doch noch etwas praktisches in der Gesellschaft zu unternehmen. Da braucht niemand Skepsis vorzutäuschen sondern an sich selbst überprüfen was er oder sie alles machen könne und wolle, wäre da dieser Berg an Problemen nicht, der sich bis heute um Geld aufgetürmt hat und den Tod für Entwicklung bedeutet.

In weiteren Publikationen ist dieses Modell bereits in die Tiefe ausgearbeitet worden. Die Frage an Jeden, wollt Ihr eine Million an BeWes und Euer Leben neu starten bei gleichzeitiger Absicherung von 1000 BeWes pro Monat? (Setzt es in Euros oder in Dollar um je nachdem wo Sie wohnen) Es ist nicht nur möglich, sinnvoll, konstruktiv und problemlösend, Ihr müsst es nur verlangen! Schickt die politischen Vertreter und Fachleute herüber zur Einarbeitung, das Einzige das JEDER tun kann ist es zu verlangen.

(Der Autor ist Gründer und Präsident des Internationalen Hilfswerkes Asociacion Familia Latina, Entwickler von Lösungen zu Makroproblemen und Fürsprecher der Demokratischen Evolution, z Zt in Südamerika aktiv. E mail bitte über Redaktion abfragen)

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